Gigmo

Datenschutzerklärung

Version 1.16 · Gültig ab 29. Oktober 2026 · Gilt für die Gigmo-App (Android, iOS) und gigmo.ai · Read in English

Gigmo hilft freischaffenden Live-KünstlerInnen (MusikerInnen, DJs, Comedians, TänzerInnen, SchauspielerInnen und mehr), ihre Gigs, Aufgaben und Kontakte zu verwalten. Diese Erklärung beschreibt, welche Daten die App speichert, wohin sie gehen und wie du sie wieder loswirst.

1. Wer verantwortlich ist

Verantwortlicher für die hier beschriebene Verarbeitung ist:

Daniel Ferrer
Zossener Straße 53
10961 Berlin, Deutschland
E-Mail: privacy@gigmo.ai

Gigmo ist eine unabhängige App und kein Produkt eines Unternehmens. Wenn du dich in der EU oder im Vereinigten Königreich befindest, gilt für diese Verarbeitung die DSGVO, und du kannst deine Rechte aus Abschnitt 14 gegenüber dem oben genannten Verantwortlichen geltend machen.

2. Die Kurzfassung

3. Daten, die du uns durch die Nutzung der App gibst

Dein Konto

Deine Arbeitsdaten

Teilen mit anderen Gigmo-Nutzern

Wenn du einen Gig mit einem anderen Gigmo-Nutzer teilst, werden dieser Gig — und die Profilinformationen, die deine Freigabeeinstellungen erlauben — für diese Person sichtbar. Kontaktanfragen halten fest, wer gefragt hat, wer gefragt wurde und wie die Antwort lautete. Was andere über dich sehen können, legst du in den Datenschutzeinstellungen der App fest.

4. Daten von deinem Gerät

Jede dieser Berechtigungen wird nur angefragt, wenn du die Funktion nutzt, und erst, nachdem dein Betriebssystem dich um Erlaubnis gebeten hat:

BerechtigungVerwendet fürWas das Gerät verlässt
KontakteImport von Personen aus dem Adressbuch deines TelefonsNur die Kontakte, die du ausdrücklich auswählst. Alle anderen werden nie hochgeladen. Hast du WhatsApp verbunden und teilt Meta deine WhatsApp-Kontaktliste nicht, ein Code je Nummer, nie die Nummer selbst (Abschnitt 8).
Kamera und FotosProfilbilder, Gig-Bilder, das Scannen eines DokumentsNur die Bilder, die du auswählst. Die Texterkennung auf einem gescannten Bild läuft auf deinem Gerät.
MikrofonEinen Gig einsprechen statt tippenDeine Sprache wird vom Sprachdienst deines Geräts transkribiert (Google oder Apple, nach deren Richtlinien). Gigmo erhält den daraus entstandenen Text.
BenachrichtigungenErinnerungen und Gig-AktualisierungenEin Push-Token, das diese Installation kennzeichnet, gespeichert, damit wir dir Benachrichtigungen senden können.
AdresssucheVervollständigen von Adressen von VeranstaltungsortenDer Adresstext, den du eingibst, wird an die Google Places API gesendet.

Ohne eine Berechtigung anzufragen, speichert jede Installation der App außerdem in deinem Konto, welche App-Version sie nutzt, die Plattform, das Telefonmodell oder den Browser, die Version des Betriebssystems und wann du die App zuletzt geöffnet hast, damit wir sehen, welche Version du hast, wenn du uns um Hilfe bittest. Darin steht nichts, was du eingegeben hast, und keine Gerätekennung, nur eine zufällige ID für die Installation; es wird mit deinem Konto gelöscht.

5. Google Kalender (optional)

Wenn du Google Kalender verbindest, erteilst du Gigmo den Zugriffsbereich calendar.events sowie Lesezugriff auf deine Kalenderliste. Damit kann Gigmo:

Damit das auch funktioniert, während dein Telefon aus ist, wird ein Google-Refresh-Token auf unserem Server gespeichert, das nur der Synchronisationsdienst lesen kann. Gigmo fügt deinen Kalenderterminen keine Gäste hinzu, es sei denn, du schaltest das für einen bestimmten Gig ausdrücklich ein.

Google API Services User Data Policy. Gigmos Nutzung und Weitergabe von Informationen aus Google-APIs richtet sich nach der Google API Services User Data Policy, einschließlich der Anforderungen zur eingeschränkten Nutzung (Limited Use). Kalenderdaten und die Gmail-Berechtigung zum Senden (Abschnitt 7) werden ausschließlich für die beschriebenen Funktionen verwendet; gmail.send nutzt Gigmo nur, um eine von dir bestätigte Antwort zu senden, wenn du auf Senden tippst. Sie werden nie verkauft, nie für Werbung genutzt und nie zum Trainieren von KI-Modellen verwendet.

Du kannst die Verbindung jederzeit in den Kalendereinstellungen der App trennen; dabei wird das Token bei Google widerrufen und von unserem Server gelöscht.

6. Kontakte, die du anlegst — Daten über andere Menschen

Gigmo ist ein Adressbuch für dein Arbeitsleben, deshalb sind die meisten Kontakteinträge personenbezogene Daten über jemand anderen. Was hineinkommt, entscheidest du. Im Sinne der DSGVO bist du dafür verantwortlich, eine Rechtsgrundlage für die Angaben zu haben, die du erfasst; Gigmo verarbeitet sie in deinem Auftrag und nach deinen Anweisungen.

Wenn du in der Gigmo-Kontaktliste einer anderen Person auftauchst und möchtest, dass dieser Eintrag entfernt wird, schreib an privacy@gigmo.ai; wir leiten die Bitte weiter.

7. E-Mail-Import (optional)

Wenn du den E-Mail-Import einschaltest, richtet Gigmo dir eine private Weiterleitungsadresse ein (import+…@gigmo.ai). Anfragen, die du dorthin weiterleitest, werden von Cloudflare empfangen, das die Mail-Domain gigmo.ai betreibt (Email Routing und ein Worker, der die Nachricht ausliest), und an Gigmo übergeben, das Folgendes speichert:

Du kannst die Adresse auch in BCC setzen, wenn du selbst Kunden schreibst, damit die KI beide Seiten eines Gesprächs sieht (zum Beispiel die Gage, die du angeboten hast). Gigmo liest eine solche Mail nur, wenn jemand, an den sie adressiert ist, in deinen Gigmo-Kontakten steht; eine Mail an jemand anderen wird ungelesen verworfen, und nichts davon wird gespeichert. Eine gelesene Mail wird wie oben gespeichert, zusammen mit den Adressaten.

Cloudflare verarbeitet die Nachricht nur während der Übermittlung in seinem weltweiten Netz — welcher Standort sie annimmt, hängt vom sendenden Mailserver ab und kann außerhalb der EU liegen — und behält nach der Übergabe nichts; die gespeicherte Kopie liegt wie deine übrigen Daten in Frankfurt (Abschnitt 11).

Diese Einträge löschen sich 30 Tage nach Eingang von selbst. Was du in einen Gig, eine Aufgabe oder einen Kontakt übernimmst, bleibt danach als gewöhnliche App-Daten erhalten. Du kannst den E-Mail-Import in den Einstellungen der App ausschalten und die Adresse ändern oder stilllegen.

Auf deinen Wunsch kann die KI außerdem einen Antwortentwurf auf eine importierte E-Mail schreiben (Abschnitt 9). Du siehst den Entwurf und kannst ihn bearbeiten, kopieren oder in deiner eigenen E-Mail-App öffnen, und Gigmo speichert ihn nicht; er verschwindet, sobald du ihn schließt. Tippst du auf Über Gigmo senden, verschickt Gigmo genau diese eine Antwort für dich über Scaleway (Paris, Frankreich): von send@gigmo.ai unter deinem Namen, mit der E-Mail-Adresse deines Kontos als Adresse, an die dein Kunde antwortet, und, wenn Kopie an mich eingeschaltet bleibt, mit einer verdeckten Kopie an dich. Gigmo speichert dabei nur, wie viele Antworten du am letzten Tag gesendet hast, als Grenze gegen Missbrauch.

Tippst du stattdessen auf Über mein Gmail senden, bittet Gigmo Google beim ersten Mal um die Berechtigung gmail.send: E-Mails in deinem Namen zu senden, und sonst nichts. Lesen, durchsuchen oder löschen kann Gigmo deine Mails damit nicht. Die Antwort geht von deinem Telefon oder Browser direkt an Google, als ganz normale Mail von dir, und liegt deshalb in deinem Gmail-Ordner „Gesendet“. Das kurzlebige Google-Token bleibt für diesen einen Versand auf deinem Gerät; Gigmo speichert auf seinen Servern weder Zugangsdaten zu Gmail noch eine Kopie der Mail. Du kannst die Berechtigung jederzeit in deinem Google-Konto unter den Verbindungen zu Drittanbietern widerrufen.

Sollen die Entwürfe nach dir klingen, kannst du unter Einstellungen → KI-Assistent → Mo meinen Stil beibringen einige Mails einfügen oder teilen, die du an Kunden geschickt hast. Die KI liest sie einmal (Abschnitt 9) und schreibt eine kurze Beschreibung, wie du schreibst: deine Anrede, deinen Gruß, deinen Ton und typische Wendungen, ohne Namen, Orte, Preise oder andere Einzelheiten. Gigmo speichert die eingefügten Mails nicht; sie werden verworfen, sobald die Beschreibung fertig ist. Gespeichert wird nur die Beschreibung, bei deinem Konto, und jeder Antwortentwurf nutzt sie. Du kannst sie dort jederzeit lesen, ändern oder löschen.

8. WhatsApp Business (optional)

Wenn du die WhatsApp-Business-App nutzt, kannst du deine Nummer mit Gigmo verbinden, damit deine WhatsApp-Chats mit Kundinnen und Kunden zu Entwürfen für Gigs, Aufgaben und Kontakte werden. Du verbindest sie selbst, indem du dich bei Meta anmeldest, und nutzt die WhatsApp-Business-App auf deinem Telefon weiter wie bisher. Gigmo erhält über Metas WhatsApp Business Platform eine Kopie neuer Nachrichten:

Gruppenchats erreichen Gigmo nie.

Frühere Chats, nur die, die du auswählst. WhatsApp gibt deine früheren Einzelchats nur einmal frei, innerhalb von 24 Stunden nach dem Verbinden, und nur, wenn du es beim Verbinden in der WhatsApp-Business-App erlaubst. Direkt nach dem Verbinden zeigt Gigmo dir eine Liste zur Auswahl: deine Gigmo-Kontakte, angehakt, und die anderen Personen aus der Kontaktliste deiner WhatsApp-Business-App, mit dem dort gespeicherten Namen, nicht angehakt, dazu einen Schalter für Chats mit Nummern, die du nicht gespeichert hast. Um diese Liste zu zeigen, speichert Gigmo die Namen und Nummern deiner WhatsApp-Kontaktliste, bis du ausgewählt hast, und löscht sie dann, spätestens 24 Stunden nach dem Verbinden. Erst nach deiner Auswahl bittet Gigmo Meta um die Chats. Von dem, was Meta schickt, behält Gigmo nur die ausgewählten Chats und davon nur die Nachrichten aus den 30 Tagen vor dem Verbinden; alles andere wird beim Eintreffen verworfen, ungelesen und ungespeichert. Wählst du innerhalb der 24 Stunden nichts aus, importiert Gigmo die Chats mit deinen Gigmo-Kontakten und mit Nummern, die du nicht gespeichert hast. Die Nie-lesen-Liste unten gilt auch für frühere Chats. Ausgewählte Chats werden wie neue Nachrichten behandelt (unten), nur dass du keine Benachrichtigung dafür bekommst und automatische Änderungen für sie nicht gelten. Bilder und Dokumente aus früheren Chats sind nur dabei, wenn sie in etwa den letzten zwei Wochen gesendet wurden; ältere bleiben außen vor.

Private Chats werden ungelesen übersprungen. Um sie zu erkennen, bittet Gigmo Meta beim Verbinden einmalig um die Telefonnummern aus der Kontaktliste deiner WhatsApp-Business-App und erhält danach deren Änderungen. Abgesehen von der Liste zur Auswahl früherer Chats (oben) speichert Gigmo daraus keine Namen und auch keine Nummern, sondern nur einen Code je Nummer, gebildet mit einem geheimen Schlüssel, der Gigmos Server nie verlässt, sodass sich der Code ohne ihn nicht in die Nummer zurückverwandeln lässt. Ein Chat wird nur gelesen, wenn die andere Person einer deiner Gigmo-Kontakte ist oder nicht in deinem WhatsApp gespeichert ist; Nachrichten von und an Leute, die in deinem WhatsApp gespeichert sind, aber nicht in Gigmo, werden verworfen, bevor irgendetwas sie liest, und nichts davon wird gespeichert. Chats mit Nummern auf der Nie-lesen-Liste in den Einstellungen der App werden nie gelesen. Deine eigenen Nachrichten folgen ihrem Chat: Sie werden nur gelesen, wo auch die Nachrichten der anderen Person gelesen würden, und überall sonst ungelesen verworfen. Teilt Meta die Kontaktliste nicht, nutzt die App auf deinem Telefon stattdessen dessen Adressbuch, aber nur, wenn du Gigmo das Lesen deiner Kontakte schon erlaubt hast: höchstens einmal am Tag sendet sie einen Code je Nummer darin (nie einen Namen oder eine Nummer), den Gigmo in derselben Form speichert, und sobald Metas Liste ankommt, ersetzt sie ihn. Ohne beide Listen wird jede Nachricht gelesen, außer denen von der Nie-lesen-Liste. Die Einstellungsseite sagt, was gilt. Beim Trennen werden die Codes gelöscht.

Jede neue Nachricht, die gelesen wird, wird von der KI aus Abschnitt 9 daraufhin ausgewertet, ob sie einen Gig, eine Aufgabe oder einen Kontakt enthält (aufeinanderfolgende Nachrichten im selben Chat, deine und ihre, werden zusammengenommen). Findet sie nichts davon, wird die Nachricht verworfen und nichts gespeichert. Findet sie etwas, legt Gigmo die Nachricht mit dem Vorschlag in deinen Posteingang, damit du ihn annehmen oder ablehnen kannst; in deine Gigs, Aufgaben oder Kontakte kommt erst etwas, wenn du es bestätigst, es sei denn, du hast automatische Aktualisierungen eingeschaltet (Abschnitt 9).

Hast du die Cloud-KI ausgeschaltet (Abschnitt 9), liest auf unseren Servern keine KI die Nachricht. Gigmo bewahrt dann jede eingehende Nachricht ungelesen in deinem Posteingang auf, bis du sie auf deinem Handy öffnest; dort kann die KI deines Geräts sie auslesen, oder du trägst die Angaben von Hand ein. Sprachnachrichten werden dann nicht in Text umgewandelt. Auch diese Nachrichten löschen sich 30 Tage nach Eingang von selbst.

Die Menschen, die dir schreiben, sind keine Gigmo-Nutzer; diese Nachrichten sind also personenbezogene Daten über jemand anderen. Wie bei den Kontakten, die du anlegst (Abschnitt 6), bist du dafür verantwortlich, eine Rechtsgrundlage dafür zu haben, und Gigmo verarbeitet sie in deinem Auftrag und nach deinen Anweisungen.

Meta verarbeitet die Nachrichten auf seinen Servern, um sie an Gigmo zuzustellen. Es bewahrt sie verschlüsselt höchstens 30 Tage auf, etwa um eine Zustellung zu wiederholen, und nutzt sie nicht für Werbung. Die Kopie, die Gigmo speichert, liegt wie deine übrigen Daten in Frankfurt (Abschnitt 11).

Gespeicherte Nachrichten löschen sich 30 Tage nach Eingang von selbst, wie importierte E-Mails. Was du in einen Gig, eine Aufgabe oder einen Kontakt übernimmst, bleibt danach als gewöhnliche App-Daten erhalten. Du kannst die Verbindung jederzeit in den Einstellungen der App oder in den Einstellungen der WhatsApp-Business-App trennen; danach erhält Gigmo keine Nachrichten mehr. Trennst du sie in Gigmo, wird auch das für deine Nummer gespeicherte Zugangstoken gelöscht.

Auf deinen Wunsch kann die KI außerdem einen Antwortentwurf auf eine WhatsApp-Nachricht in deinem Posteingang schreiben (Abschnitt 9). Du liest und bearbeitest ihn zuerst. Tippst du auf Über WhatsApp senden, verschickt Gigmo genau diese eine Antwort über Meta von deiner verbundenen Nummer an die Person, die dir geschrieben hat; sie erscheint in deiner WhatsApp-Business-App wie eine Nachricht, die du dort getippt hast. WhatsApp erlaubt das nur innerhalb von 24 Stunden nach ihrer letzten Nachricht; danach öffnest du die Antwort in WhatsApp und sendest sie selbst. Gigmo speichert weder den Entwurf noch die Antwort; es speichert nur, wie viele Antworten du am letzten Tag gesendet hast, als Grenze gegen Missbrauch.

9. KI-Verarbeitung

Gigmo nutzt Google-Gemini-Modelle, um Text — eine E-Mail, eine Nachricht oder etwas, das du tippst oder diktierst — in einen Entwurf für einen Gig, eine Aufgabe oder einen Kontakt zu verwandeln und, wenn du darum bittest, in einen Antwortvorschlag auf eine importierte E-Mail oder WhatsApp-Nachricht oder eine Beschreibung deines Schreibstils (Abschnitte 7 und 8). Der Text, den du übermittelst, und die Nachrichten, die Gigmo von einer verbundenen WhatsApp-Nummer erreichen (Abschnitt 8), werden an Google Vertex AI gesendet, das diese Modelle derzeit über einen globalen Endpunkt bereitstellt; die Verarbeitung kann daher außerhalb der EU stattfinden. Google handelt bei diesen Aufrufen als unser Auftragsverarbeiter; nach den Google-Cloud-Bedingungen werden die Inhalte nicht zum Trainieren von Googles Modellen verwendet.

Unter Einstellungen → KI-Assistent kannst du die Cloud-KI ausschalten. Importierte E-Mails und WhatsApp-Nachrichten werden dann nicht an Vertex AI gesendet, sondern warten ungelesen in deinem Posteingang auf die KI deines Geräts oder auf dich (Abschnitte 7 und 8).

Jeder KI-Vorschlag wird dir zur Bestätigung angezeigt, bevor etwas gespeichert wird, es sei denn, du schaltest automatische Aktualisierungen ein.

Automatische Aktualisierungen (optional)

Automatische Aktualisierungen sind ausgeschaltet, bis du sie in den Einstellungen der App einschaltest. Sind sie eingeschaltet, übernimmt Gigmo, was die KI in eingehenden E-Mails (Abschnitt 7) und WhatsApp-Nachrichten (Abschnitt 8) findet, ohne vorher zu fragen, in deine Gigs, Aufgaben und Kontakte. Zwei weitere Schalter, ebenfalls ausgeschaltet, bis du sie einschaltest, legen fest, ob Gigmo dabei auch neue Gigs anlegen und auch bestehende Angaben ändern darf; sind beide aus, ergänzt Gigmo nur: neue Kontakte, neue Aufgaben und Angaben in Feldern, die noch leer sind.

Du kannst automatische Aktualisierungen jederzeit ausschalten; danach wartet wieder jeder Vorschlag auf deine Bestätigung.

10. Hilf mit, Gigmo zu verbessern

Einfache Absturzberichte werden immer gesendet, von der Android- und der iOS-App, damit Abstürze behoben werden können: was im Code schiefgegangen ist, Gerätemodell, Betriebssystem und App-Version sowie die Warn- und Fehlermeldungen der App unmittelbar davor. Sie enthalten keine Kontokennung und keine deiner Gigs, Aufgaben oder Kontakte. Die Web-App sendet keine.

Fehlerberichte (an, solange du sie nicht ausschaltest)

Ist Fehlerberichte senden an, was auf Android, iOS und im Web die Voreinstellung ist, nimmt jeder Fehler, den die App erfasst, die letzten Zeilen des App-Protokolls mit, höchstens 50. Die Zeilen beschreiben, was die App kurz vor dem Fehler getan hat. E-Mail-Adressen und Zugangstokens werden daraus entfernt und deine Kontokennung wird unkenntlich gemacht; weder eine Kontokennung noch eine E-Mail-Adresse wird mitgesendet. Eine Zeile kann trotzdem etwas nennen, woran die App gerade gearbeitet hat, deshalb behandeln wir sie als personenbezogene Daten.

Du kannst Fehlerberichte senden jederzeit unter Einstellungen → Daten und Datenschutz ausschalten, auch vor der Anmeldung; danach gehen keine Protokollzeilen mehr mit einem Fehler mit.

Anonyme Tagessummen (für alle)

Einmal am Tag zählt unser Server aus den Daten, die Gigmo ohnehin speichert, wie die App insgesamt genutzt wird: zum Beispiel wie viele Konten neu oder aktiv sind, wie viele Gigs, Aufgaben und Kontakte angelegt wurden, wie E-Mail- und WhatsApp-Importe gelaufen sind, wie viele Kalenderverbindungen neu verbunden werden müssen, wie viele Benachrichtigungen gesendet wurden und wie oft KI-Vorschläge übernommen, bearbeitet oder entfernt wurden. Nur die Summen werden aufbewahrt: Zahlen, ohne Kontokennung und ohne Inhalte.

Einige dieser Zahlen gibt es nur auf deinem Gerät, etwa wie eine Erfassung entstanden ist (Sprache, Foto, Text oder PDF) und was du auf dem Prüfbildschirm mit jedem Vorschlag gemacht hast. Die App zählt sie in einem kleinen Zähler mit, der bei deinem Konto gespeichert wird, einer pro Tag und nur mit Zahlen, nie mit Text; der Server addiert die Zähler aller Konten zur Tagessumme. Diesen Zähler führt die App nur, solange Nutzungsstatistiken an ist (Abschnitt 10, aus, bis du sie einschaltest); ist der Schalter aus, schreibt die App nichts. Jeder Zähler löscht sich nach 35 Tagen selbst und wird mit deinem Konto gelöscht, wenn du es löschst.

Optionen, die du wählst

Die drei Optionen unten sind ausgeschaltet, bis du sie einschaltest. Nach der Anmeldung fragt Gigmo dich einmal, mit den dreien aus und Fehlerberichte senden an; „Jetzt nicht“ lässt die drei aus. Du kannst jede Wahl jederzeit unter Einstellungen → Daten und Datenschutz ändern. Deine Wahl wird mit deinem Konto gespeichert, zusammen mit dem Datum und der Version des Textes, auf den du geantwortet hast, und gilt auf allen Geräten.

OptionWas gesendet wirdWohin, und wie lange
NutzungsstatistikenWelche Bildschirme und Funktionen genutzt werden (zum Beispiel, dass ein Gig importiert, ein KI-Vorschlag geprüft oder auf Teilen getippt wurde) und wie schnell die App startet und synchronisiert. Welche Fehlermeldungen erscheinen: eine feste Ursache und der Bildschirm, nie ihr Text. Nur Zählungen und Kategorien, nie der Inhalt eines Gigs, einer Aufgabe oder eines Kontakts. Mit der Nutzerkennung deines Kontos gesendet, damit sie mit dem Konto gelöscht werden können (Abschnitt 15). Außerdem der Tageszähler für die anonymen Tagessummen oben.Google Analytics for Firebase und Firebase Performance Monitoring, mit einer Kopie in unserem eigenen Google-BigQuery-Projekt. Höchstens 14 Monate.
Fehler beheben helfenIn Absturzberichten: die Nutzerkennung deines Kontos, App-Kontext (der aktuelle Bildschirm, ob die Kalender-Synchronisation an ist, die Benachrichtigungsberechtigung, die KI-Stufe, eine ungefähre Zahl deiner Gigs) und informative Protokollzeilen. Ereignisse zum Zustand von Synchronisation und Benachrichtigungen (dafür müssen auch die Nutzungsstatistiken an sein). Das aktuelle technische Protokoll der App — einige hundert Zeilen, ohne E-Mail-Adressen und Zugangstokens —, hochgeladen, wenn ein Fehler auftritt, sonst höchstens einmal am Tag.Absturzberichte: Google Crashlytics für 90 Tage und unsere BigQuery-Kopie für höchstens 14 Monate. Die Protokolldatei: Cloud Storage in Frankfurt, nur für uns lesbar, nach 30 Tagen gelöscht.
KI-Assistenten verbessernWenn du auf dem Prüfbildschirm speicherst, ein Beispiel: der Text, den du dem Assistenten gegeben hast, was er vorgeschlagen hat und was du gespeichert hast.Firestore in Frankfurt, nur von unserem Server geschrieben, solange die Option an ist, für keine App lesbar, nur für uns; nach etwa 90 Tagen gelöscht.

Wir lesen KI-Beispiele, um herauszufinden, wo der Assistent danebenliegt. Aus einem Fehler kann ein Testfall für den Assistenten werden, von Hand neu geschrieben und ohne jedes persönliche Detail. Beispiele gelangen nie zu Analytics oder Crashlytics und werden nie zum Trainieren von Googles Modellen verwendet.

Schaltest du eine Option aus, endet diese Erhebung sofort. Was bereits gesendet wurde, wird nach den oben genannten Fristen gelöscht; wenn du es früher entfernt haben möchtest, schreib an privacy@gigmo.ai.

11. Wer sonst mit deinen Daten in Berührung kommt

AnbieterWofürWo
Google Firebase — Authentication, Firestore, Cloud Storage, Cloud Functions, Cloud Messaging, App Check, Remote ConfigKonten, Datenbank, Dateien, Serverlogik, Push-Benachrichtigungen, MissbrauchsschutzFirestore, Storage und Serverfunktionen in Googles Region europe-west3 (Frankfurt, Deutschland)
Google CrashlyticsAbsturzberichte (immer); die letzten Protokollzeilen eines Fehlers mit Fehlerberichte senden; mehr Details nur mit Fehler beheben helfen (Abschnitt 10)Google
Google Analytics for Firebase, Firebase Performance MonitoringWelche Bildschirme und Funktionen genutzt werden, App-Geschwindigkeit — nur mit Nutzungsstatistiken (Abschnitt 10)Google
Google BigQueryUnsere eigene Kopie der Absturz-, Nutzungs- und Geschwindigkeitsdaten, zur AuswertungGoogle
Google Vertex AI (Gemini)Text in Entwürfe für Gigs, Aufgaben und Kontakte verwandelnGlobaler Endpunkt
Google Calendar APIKalender-Synchronisation, wenn du sie einschaltestGoogle
Google Places APIAdressvervollständigung für VeranstaltungsorteGoogle
Scaleway — Transactional EmailVersand der Antworten, die du über Gigmo sendest (Abschnitt 7), und unserer Benachrichtigung bei einer neuen RegistrierungParis, Frankreich
Cloudflare — Email Routing, WorkersEmpfang weitergeleiteter E-Mails und Übergabe an Gigmo, wenn du den E-Mail-Import einschaltestWeltweites Cloudflare-Netz; nur während der Übermittlung, dort wird nichts gespeichert
Meta — WhatsApp Business Platform (Cloud API)Zustellung der Nachrichten an deine WhatsApp-Business-Nummer und der Nachrichten, die du aus der WhatsApp-Business-App sendest, an Gigmo, und der Antworten, die du über Gigmo an den Kunden sendest, wenn du sie verbindest (Abschnitt 8)Metas Rechenzentren, die außerhalb der EU liegen können; verschlüsselt, höchstens 30 Tage

Das ist die vollständige Liste. Wir verkaufen keine personenbezogenen Daten, wir geben sie nicht an Werbetreibende oder Datenhändler weiter, und die App enthält keine Werbe- oder Tracking-SDKs. Übermittlungen in Länder außerhalb der EU stützen sich auf die Standardvertragsklauseln der Europäischen Kommission, wie sie in den Bedingungen des jeweiligen Anbieters enthalten sind.

12. Warum wir das dürfen

13. Wie lange wir Daten aufbewahren

14. Deine Rechte

Nach der DSGVO kannst du von uns eine Kopie deiner Daten verlangen, sie berichtigen oder löschen lassen, ihre Verarbeitung einschränken lassen oder ihr widersprechen, oder sie in einem übertragbaren Format an einen anderen Dienst übergeben lassen. Schreib an privacy@gigmo.ai; wir antworten innerhalb eines Monats.

Du hast außerdem das Recht, dich bei einer Aufsichtsbehörde zu beschweren. In Deutschland ist das die Datenschutzbehörde des Bundeslandes, in dem du wohnst.

15. Dein Konto löschen

Du kannst dein Konto in der App löschen, unter Einstellungen → Konto → Konto löschen, oder die Löschung über das Web unter gigmo.ai/konto-loeschen beantragen; dort steht auch genau, was gelöscht wird. Die Löschung ist eine serverseitige Kaskade: deine Gigs, Aufgaben, Kontakte, Dateien, importierten E-Mails und WhatsApp-Nachrichten, die Weiterleitungsadresse, Benachrichtigungs-Tokens und die Kalenderfreigabe gehen mit dem Konto, das Kalender-Token wird bei Google widerrufen, und eine verbundene WhatsApp-Nummer wird getrennt und ihr Zugangstoken gelöscht. Auch die Diagnoseprotokolle, Tageszähler und KI-Beispiele aus Abschnitt 10 werden gelöscht, und wir beantragen bei Crashlytics die Löschung der Absturzberichte und bei Google Analytics die Löschung der Nutzungsstatistiken, die mit deiner Nutzerkennung gesendet wurden. Fehlerberichte enthalten keine Kontokennung und lassen sich deinem Konto daher nicht zuordnen; sie und unsere BigQuery-Kopien laufen nach den Fristen aus Abschnitt 13 ab.

16. Sicherheit

Daten werden von Google Cloud bei der Übertragung und im Ruhezustand verschlüsselt. Der Zugriff wird durch Firebase-Sicherheitsregeln durchgesetzt, die bei jedem Lese- und Schreibvorgang das anfragende Konto prüfen, sodass kein Nutzer an die Daten eines anderen gelangt. Firebase App Check ist aktiv, sodass Anfragen von allem, was keine echte Gigmo-Installation ist, abgewiesen werden.

17. Kinder

Gigmo richtet sich nicht an Kinder und ist nicht für Personen unter 16 Jahren bestimmt. Wir erheben wissentlich keine Daten von Kindern. Wenn du glaubst, dass ein Kind ein Konto angelegt hat, schreib uns, und wir löschen es.

18. Änderungen dieser Erklärung

Wenn sich diese Erklärung in einem Punkt ändert, der von Bedeutung ist, erhöhen wir die Versionsnummer am Anfang dieser Seite und informieren dich in der App, bevor die Änderung wirksam wird. Ältere Versionen sind auf Anfrage erhältlich.

19. Kontakt

privacy@gigmo.ai